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Warum bekommen Sie Panik, wenn er geht? Der Test, der alles erklärt


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Sarah, 32 Jahre alt, verspürt intensive Angst jedes Mal, wenn ihr Ehemann geschäftlich verreist. Ihre Hände werden feucht, ihr Herz schlägt schneller, und katastrophale Gedanken überschwemmen ihren Geist: „Was ist, wenn ihm etwas zustößt?", „Was ist, wenn er nie zurückkommt?". Diese Reaktionen, die sie anfangs für normal hielt, halten nun schon seit drei Jahren an und beeinträchtigen mittlerweile ihren Alltag und ihre berufliche Tätigkeit.

Kommt Ihnen diese Situation bekannt vor? Trennungsangst betrifft nicht nur Kinder. Nach aktuellen epidemiologischen Daten leiden etwa 6,6 % der Erwachsenen irgendwann in ihrem Leben unter einer Trennungsangststörung. Diese Erkrankung, die lange Zeit bei Erwachsenen unterdiagnostiziert wurde, ist heute im DSM-5 als eine Störung anerkannt, die im Erwachsenenalter beginnen oder bestehen bleiben kann.

Die Selbstbewertung stellt einen ersten entscheidenden Schritt dar, um dieses Problem zu erkennen und eine angemessene Behandlung einzuleiten. In diesem Artikel werden wir wissenschaftlich validierte Bewertungsinstrumente untersuchen und Ihnen Verständnisschlüssel zur Verfügung stellen, um diese besondere Form der Angst besser zu verstehen.

Trennungsangst bei Erwachsenen verstehen

Definition und diagnostische Kriterien

Die Trennungsangst bei Erwachsenen ist durch übermäßige und unangemessene Angst vor der Trennung von Personen gekennzeichnet, an die der Einzelne gebunden ist. Im Gegensatz zu normalen Besorgnis bezüglich der vorübergehenden Entfernung einer nahestehenden Person wird diese Angst pathologisch, wenn sie:

  • Mindestens 6 Monate andauert
  • Erhebliche Belastung verursacht oder die Funktionsfähigkeit beeinträchtigt
  • Nicht durch eine andere psychische Störung erklärt wird
Das DSM-5 identifiziert acht spezifische Kriterien, von denen mindestens drei erfüllt sein müssen, um die Diagnose zu stellen. Diese Kriterien umfassen wiederkehrende Belastungen bei Trennungen, übermäßige Besorgnis über den Verlust von Bezugspersonen und die Vermeidung von Situationen, die eine Trennung beinhalten.

Spezifische klinische Manifestationen

Bei Erwachsenen manifestiert sich Trennungsangst anders als bei Kindern. Die am häufigsten beobachteten Symptome sind:

Kognitive Symptome:
  • Grübeln über die Sicherheit von Angehörigen
  • Aufdringliche Gedanken über katastrophale Szenarien
  • Konzentrationsschwierigkeiten bei Abwesenheit der Bezugsperson
  • Hypervigilanz bezüglich Zeichen unmittelbar bevorstehender Trennung
Emotionale Symptome:
  • Intensive Belastung bei Trennungen
  • Reizbarkeit und emotionale Instabilität
  • Gefühl der Leere oder des Verlassenseins
  • Schuldgefühle bezüglich übermäßiger Aufmerksamkeitsforderungen
Verhaltenssymptome:
  • Vermeidung von Reisen oder Aktivitäten, die Trennung beinhalten
  • Wiederholte Überprüfungen (Anrufe, Nachrichten)
  • Schwierigkeiten, alleine zu schlafen
  • Ständige Suche nach Beruhigung

Wissenschaftlich validierte Bewertungsinstrumente

Adulte Trennungsangstskala (ASA-27)

Die von Manicavasagar und seinen Mitarbeitern entwickelte Adult Separation Anxiety Scale (ASA-27) ist das Referenztool zur Bewertung der Trennungsangst bei Erwachsenen. Diese selbst auszufüllende Skala umfasst 27 Items, die drei Hauptdimensionen bewerten:

  • Trennungsangst (Items 1-14): bewertet die bei Trennungen empfundene Belastung
  • Bindung an Angehörige (Items 15-22): misst den Grad der emotionalen Abhängigkeit
  • Besorgnis über Angehörige (Items 23-27): bewertet übermäßige Besorgnis
  • Jedes Item wird auf einer Likert-Skala von 0 bis 3 Punkten bewertet, was einen maximalen Gesamtscore von 81 Punkten ermöglicht. Validierungsstudien zeigen, dass ein Score über 35 auf das Vorliegen einer klinisch signifikanten Trennungsangst hindeutet.

    Beck-Angstinventar (BAI)

    Obwohl nicht spezifisch für Trennungsangst, stellt das Beck Anxiety Inventory eine nützliche Ergänzung zur Bewertung der Intensität allgemeiner Angstsymptome dar. Das von Aaron T. Beck 1988 entwickelte Instrument mit 21 Items ermöglicht es, die somatischen Manifestationen der Angst über einen Zeitraum von einer Woche zu quantifizieren.

    Die Scores werden wie folgt interpretiert:

    • 0-21: Minimale Angst
    • 22-35: Leichte bis mäßige Angst
    • 36 und höher: Schwere Angst

    Vorläufige Selbstbewertungsfragen

    Bevor Sie formelle Skalen verwenden, können diese einfachen Fragen Ihnen helfen, das mögliche Vorliegen von Trennungsangst zu erkennen:

    • Verspüren Sie übermäßige Belastung, wenn Sie sich von Ihrem Partner oder einem nahestehenden Menschen trennen müssen?
    • Haben Sie Schwierigkeiten einzuschlafen oder alleine zu Hause zu sein?
    • Beeinträchtigt Ihre Besorgnis um die Sicherheit Ihrer Angehörigen Ihre täglichen Aktivitäten?
    • Vermeiden Sie bestimmte Situationen (Reisen, Ausgehen) aus Angst vor Trennung?
    • Verspüren Sie das Bedürfnis, regelmäßig zu überprüfen, dass es Ihren Angehörigen gut geht?
    Wichtiger Punkt zum Merken: Selbstbewertung ersetzt niemals eine professionelle Diagnose, stellt aber einen wesentlichen ersten Schritt dar, um ein Problem zu erkennen und angemessene Hilfe zu suchen.

    Ihre Selbstbewertungsergebnisse interpretieren

    Scores und klinische Schwellenwerte

    Die Interpretation der Ergebnisse eines Trennungsangst-Tests erfordert die Berücksichtigung mehrerer Faktoren. Für die ASA-27 haben Silove und Mitarbeiter Referenzschwellenwerte auf der Grundlage von Populationsstudien etabliert:

    ASA-27-Scores:
    • 0-20: Normales Niveau von Bindung und Besorgnis
    • 21-35: Subklinische Trennungsangst
    • 36-50: Mäßige Trennungsangst
    • 51 und höher: Schwere Trennungsangst
    Es ist entscheidend zu verstehen, dass diese Schwellenwerte allgemeine Anhaltspunkte darstellen und die funktionalen Auswirkungen der Symptome Vorrang vor dem Rohscore haben. Eine Person mit einem Sc
    Kurz gesagt : La peur intense lors d'une séparation n'affecte pas seulement les enfants : environ 6,6 % des adultes souffrent à un moment de leur vie d'une anxiété de séparation, désormais reconnue comme un trouble dans le DSM-5. Cette peur devient pathologique quand elle persiste plus de six mois et affecte significativement la vie quotidienne, professionnelle ou relationnelle, entraînant des pensées catastrophiques, une vigilance excessive, des appels répétés pour se rassurer ou l'évitement de situations impliquant une séparation. Pour évaluer cette anxiété, des outils scientifiquement validés comme l'Échelle d'Anxiété de Séparation pour Adultes (ASA-27) permettent d'identifier son intensité selon des seuils cliniques. L'auto-évaluation constitue une première étape importante pour reconnaître ce problème et accéder à un traitement adapté auprès d'un professionnel.
    Gildas Garrec, Psychopraticien TCC

    A propos de l'auteur

    Gildas Garrec · Psychopraticien TCC

    Psychopraticien certifie en therapies cognitivo-comportementales (TCC), auteur de 16 ouvrages sur la psychologie appliquee et les relations. Plus de 1000 articles cliniques publies sur Psychologie et Serenite.

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