PsychotestsMieux se comprendreScanMyLoveDécryptez votre relation

Alkohol: Wie man aufhört, ohne rückfällig zu werden (wirklich)


Pour approfondir ce sujet, decouvrez mon livre : Guide pratique de TCC(PDF 4,99 €)

Marc* kam eines Dienstagmorgens in meine Praxis. Er ist 42 Jahre alt, arbeitet im Bankensektor und seine Hände zittern leicht. "Ich trinke seit drei Jahren jeden Abend", vertraut er mir sofort an. "Am Anfang war es nur ein Glas Wein zum Entspannen. Jetzt leere ich die Flasche, ohne es zu bemerken." Seine Frau hat ihm gedroht zu gehen, wenn er keine Hilfe sucht. Marc befindet sich in diesem entscheidenden Moment, in dem die Bewusstwerdung seiner Abhängigkeit auf eine noch fragile Motivation zur Veränderung trifft.

Diese Situation begegnet mir in meiner Praxis als Psychopraktiker KVT regelmäßig. Alkoholabhängigkeit betrifft etwa 2 Millionen Menschen in Frankreich, und viele kommen zur Beratung mit gemischten Gefühlen: Scham, teilweise Verleugnung, aber auch eine zarte Hoffnung, die Kontrolle wiederzuerlangen. Es ist genau in diesem empfindlichen Raum, dass die Verbindung zwischen Kognitiven Verhaltenstherapien (KVT) und motivationalem Interview ihre ganze therapeutische Kraft entfaltet.

Der Ansatz, den ich in meiner Praxis entwickle, integriert diese beiden wissenschaftlich validierten Methoden, um eine personalisierte und wirksame Begleitung zu bieten. Denn entgegen landläufiger Meinung beruht die Überwindung der Alkoholabhängigkeit nicht nur auf "Willenskraft": Es geht darum, die neurobiologischen und psychologischen Mechanismen zu verstehen, die die Abhängigkeit aufrechterhalten, und dann konkrete Strategien zu entwickeln, um sie dauerhaft zu verändern.

Die Mechanismen der Alkoholabhängigkeit verstehen

Der neurobiologische Zyklus der Abhängigkeit

Alkoholabhängigkeit verändert die Funktionsweise unseres Gehirns tiefgreifend. Auf neurobiologischer Ebene wirkt Alkohol auf das Belohnungssystem, indem er die Dopaminfreisetzung im mesolimbischen Kreislauf stimuliert. Diese Aktivierung erzeugt ein vorübergehendes Gefühl von Vergnügen und Entspannung, führt aber allmählich zu Toleranzbildung: Es braucht höhere Dosen, um die gleiche Wirkung zu erzielen.

In meiner klinischen Praxis beobachte ich, dass dieses neurobiologische Verständnis meinen Patienten erheblich hilft, Schuldgefühle zu überwinden. Marie*, eine 38-jährige Lehrerin, die ich begleite, erklärte mir: "Jetzt, wo ich verstehe, dass mein Gehirn Alkohol verlangt, wie es Nahrung verlangen würde, fühle ich mich nicht mehr 'schwach'. Ich kann gegen einen Mechanismus kämpfen, nicht gegen mich selbst."

Die dysfunktionalen kognitiven Schemata

In der KVT identifizieren wir mehrere Gedankenmuster, die die Abhängigkeit aufrechterhalten:

  • Die automatischen Rechtfertigungsgedanken: "Ich hatte einen schwierigen Tag, ich verdiene mir einen Drink"
  • Die Überzeugungen von Wirksamkeit: "Alkohol ist der einzige Weg, um meinen Stress zu bewältigen"
  • Dichotomisches Denken: "Wenn ich noch ein Glas trinke, bin ich wertlos und alles ist vorbei"
  • Zeitliche Verzerrungen: "Ich werde nie wieder trinken" vs. "Nur heute Abend und morgen höre ich auf"
Diese Schemata gehen oft mit emotionalen Vermeidungsstrategien einher: Alkohol wird zu einem Mittel, um nicht zu fühlen – Angst, Traurigkeit, Wut oder Langeweile. Es ist ein dysfunktionaler, aber kurzfristig wirksamer Mechanismus der Emotionsregulierung, was seine Verwendung verstärkt.

Motivationales Interview: Veränderung von innen kultivieren

Die grundlegenden Prinzipien des motivationalen Ansatzes

Das motivationale Interview, entwickelt von William Miller und Stephen Rollnick, beruht auf einer wesentlichen Wahrheit: Die Motivation zur Veränderung kann von außen nicht erzwungen werden, sie muss von der Person selbst ausgehen. In meiner Praxis wende ich diesen Ansatz ab den ersten Sitzungen an, indem ich eine spezifische Haltung einnehme:

Die vier Leitprinzipien, die ich anwende:
  • Empathie ausdrücken: Den Standpunkt des Patienten ohne Urteil verstehen
  • Divergenzen entwickeln: Helfen, die Lücken zwischen Werten und Verhalten zu identifizieren
  • Mit Widerstand rollen: Nicht gegen die Verleugnung ankämpfen, sondern diese erforschen
  • Das Gefühl der Selbstwirksamkeit stärken: Das Vertrauen in die Fähigkeit zur Veränderung kultivieren

Die Entscheidungsbilanz in der Praxis

Ein besonders wirksames Werkzeug, das ich regelmäßig nutze, ist die Entscheidungsbilanz. Ich bitte den Patienten, mit mir die Vor- und Nachteile des Weitermachens zu erkunden, dann die Vor- und Nachteile des Aufhörens oder der Reduktion des Konsums.

Konkretes Beispiel mit Jean*, 45 Jahre alt, Geschäftsführer: Vorteile des Weitermachens:
  • "Es entspannt mich nach der Arbeit"
  • "Ich habe weniger Angst vor öffentlichen Reden"
  • "Ich schlafe leichter ein"
Nachteile des Weitermachens:
  • "Meine Frau vertraut mir nicht mehr"
  • "Ich bin nicht mehr für meine Kinder am Wochenende präsent"
  • "Ich habe 15 kg zugenommen"
  • "Mein Blutdruck ist gestiegen"
Diese Erkundung ermöglicht es dem Patienten, seine eigenen Gründe für die Veränderung zu verbalisieren, was viel wirksamer ist, als wenn diese Gründe von mir als Therapeut kämen.

Die Veränderungsstadien von Prochaska und DiClemente

Das motivationale Interview basiert auf dem transtheoretischen Veränderungsmodell, das sechs Stadien identifiziert:

  • Vorüberlegung: "Ich habe kein Problem mit Alkohol"
  • Überlegung: "Ich frage mich, ob ich zu viel trinke"
  • Vorbereitung: "Ich möchte aufhören und überlege, wie ich das anstelle"
  • Handlung: "Ich trinke nicht mehr seit weniger als 6 Monaten"
  • Aufrechterhaltung: "Ich trinke nicht mehr seit mehr als 6 Monaten"
  • Rückfall: "Ich habe wieder angefangen zu trinken"
  • In meiner Praxis hilft mir die Identifikation des Stadiums, in dem sich der Patient befindet, meine Intervention anzupassen. Zum Beispiel, mit einer Person im Stadium der Überlegung, werde ich die Ambivalenz erkunden, anstatt direkt Handlungsstrategien vorzuschlagen.

    Die KVT in der Behandlung von Alkoholabhängigkeit

    Die funktionale Analyse: Die Auslöser verstehen

    Kurz gesagt : La dépendance à l'alcool affecte environ deux millions de personnes en France, souvent accompagnée de honte et de déni malgré le désir de changement. Contrairement aux idées reçues, surmonter cette dépendance ne relève pas de la seule volonté, mais de la compréhension des mécanismes neurobiologiques et psychologiques qui la maintiennent. Deux approches scientifiquement validées se révèlent particulièrement efficaces : la thérapie cognitivo-comportementale, qui identifie et modifie les pensées automatiques justifiant la consommation, et l'entretien motivationnel, qui cultive la motivation au changement en explorant les divergences entre les valeurs et les comportements actuels. L'entretien motivationnel reconnaît que le changement durable doit venir de la personne elle-même, pas d'une pression externe. L'intégration de ces deux méthodes permet une prise en charge personnalisée et durable, adaptée au stade spécifique de changement dans lequel se trouve chaque patient.
    Gildas Garrec, Psychopraticien TCC

    A propos de l'auteur

    Gildas Garrec · Psychopraticien TCC

    Psychopraticien certifie en therapies cognitivo-comportementales (TCC), auteur de 16 ouvrages sur la psychologie appliquee et les relations. Plus de 1000 articles cliniques publies sur Psychologie et Serenite.

    Was this article helpful?

    Join our exchange community on WhatsApp

    Join the Community (waiting list)

    Besoin d’un accompagnement personnalisé ?

    Séances en visioséance (90€ / 75 min) ou en cabinet à Nantes.

    Prendre RDV en visioséance

    Join our exchange group

    A caring, application-based space for exchange on WhatsApp — not therapy.

    Join the Community (waiting list)
    WhatsApp
    Messenger
    Instagram